Aufbau von Lungensportgruppen

Schritt für Schritt zum Lungensport

Sie suchen eine Lungensportgruppe in Hamburg oder Schleswig-Holstein:

1.    Erkundigen Sie sich bei der Arbeitsgemeinschaft Lungensport Hamburg oder bei Ihrem Landesbehinderten-Sportverband

2.    Nehmen Sie Kontakt auf mit einem Sportverein in Ihrer Nähe und regen Sie die Gründung einer Lungensportgruppe an.

3.    Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Lungenfacharzt ob er bereit ist, eine Gruppe zu betreuen.

4.    Gewinnen Sie den Lungenfacharzt als Multiplikator, um andere Patienten zur Teilnahme zu motivieren und um Arztkollegen zu informieren.

5.    Kennen Sie eine Selbsthilfegruppe ? Gewinnen Sie diese zur Mitarbeit.

6.    Organisieren Sie eine Informationsveranstaltung mit Betroffenen, Selbsthilfegruppen, Ärzten, Übungsleitern, Vertretern des Landesbehinderten Sportbundes ,Mitarbeitern der Arbeitsgemeinschaft Lungensport Hamburg

7.    Machen Sie Werbung in lokalen Zeitungen, lokalem Rundfunk, Selbsthilfegruppen, Arztpraxen, Apotheken und bei Gesundheitstagen

Inhalte einer Lungensportstunde


Eine Lungensportgruppe besteht aus bis zu 15 Teilnehmern. Sie wird von einem lizenzierten Fachübungsleiter für Lungensport geleitet und somit sportlich und medizinische qualifiziert geführt. Ein betreuender Arzt ist in Rufbereitschaft.
Eine Lungensportstunde dauert 60 Minuten. Dabei orientieren sich die Übungsauswahl und Belastungen an den Möglichkeiten der Patienten. Zu Beginn und am Ende der Stunde werden Peak-Flow-Messungen durchgeführt und protokolliert. Einem langsamen Aufwärmen mit Bewegungen, Koordinationsübungen und Dehnungen folgt ein Training der Ausdauer, der Kräftigung und des Muskelaufbaus im Hauptteil. Begleitet wird dies durch stetig einfließende atemtherapeutische Übungen.
Die Übungseinheit findet ihren Ausklang mit
Entspannungsübungen, Dehnlagerungen oder kleinen Spielen.

Effekte des Lungensports

Regelmäßiger Lungensport in einer qualifiziert geleiteten Gruppe ist leicht zu realisieren und bringt dem Patienten viel für seine Alltagssituation.

  •     Steigerung der Belastbarkeit und Erhöhung der Leistungsfähigkeit
  •     Verminderung der Atemnot und Stabilisierung der Erkrankung
  •     Verbesserung des Allgemeinzustandes
  •     Erhöhung der Lebensqualität
  •     Einbindung in eine Gruppe gleichartig Erkrankter und Aufbau neuer Kontakte.

Darüber hinaus machen angemessener Sport und Bewegung in einer Gruppe auch jede Menge Spaß und