Ärztliche Betreuung

Informationen für Ärzte

Sie möchten Ihrem Patienten Lungensport verordnen?

Mitmachen können Personen mit:
  •     Asthma Bronchiale
  •     Chronischer Bronchitis
  •     COPD
  •     Lungenemphysem
  •     Lungenfibrose
  •     Zustand nach Lungenoperationen
Voraussetzungen zur Teilnahme an einer Lungensportgruppe:
  •     FEV1% / VC über 60 % des Sollwertes
  •     Mindestbelastbarkeit von 50 Watt
  •     Arterieller Sauerstoffdruck über 55 mmHg unter Belastung bei 50 Watt.
  •     Systolischer Blutdruck unter 220mmHg und/oder diastolischer Blutdruck unter 120 mmHg unter Belastung.
  •     Keine bedrohliche Rhythmusstörungen während der Belastung
Welche Ziele erreicht der Lungensport?
  • Steigerung der Belastbarkeit und Erhöhung der Leistungsfähigkeit,
  • Verminderung der Atemnot und Stabilisierung der Erkrankung,
  • V erbesserung des Allgemeinzustandes,
  • Erhöhung der Lebensqualität,
  • Einbindung in eine Gruppe gleichartig Erkrankter und den Aufbau neuer Kontakte.
Darüber hinaus machen angemessener Sport und Bewegung in einer Gruppe auch viel Spaß und stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Kostenübernahme für den Lungensport

Die Teilnahme am Lungensport kann vom Haus- oder Lungenfacharzt verordnet werden.
  • bei leichten Lungenerkrankungen bis zu 50 Übungseinheiten in 18 Monaten
  •   bei schweren Lungenerkrankungen bis zu 120 Übungseinheiten in 36 Monaten
Lungensport ist eine gesetzlichen Leistung der Krankenkassen sowie der Renten- und Unfallversicherungsträger.
Diese übernehmen eine pauschale Vergütung für die Teilnahme von derzeit Euro 5,00 pro Übungseinheit.
Der Lungensportler muss seine Teilnahme an der Übungseinheit per Unterschrift bestätigen.